
Nach langen Depressionen und
schließlich am Ende meiner Kräfte hab ich angefangen mich
selbst zu verletzen. Ich hatte einfach kein Bock mehr auf mein
Leben und habe einen Ausgleich gesucht. Etwas gesucht, was mir
zeigte, dass ich noch am Leben bin. Eine Zeitlang hat das auch
ganz gut geklappt, doch irgendwann reichte mir das nicht mehr,
also zeigte ich meine Wunden ganz öffentlich. Mein
persönlicher Schrei nach Aufmerksamkeit!
Die Leute um mich herum bemerkten das nach einer Zeit
natürlich und ich wurde von dort an von Therapeut zu Therapeut
geschickt. Ich dachte, mein Umfeld hätte nun endlich
verstanden, dass es mir nicht gut geht und es sich etwas
ändern muss. Ich habe falsch gedacht. Bei ihnen veränderte
sich nichts, aber: Bei mir!
Ich bekam eine Einladung zu einem christlichen
Jugendwochenende der Region Rhein-Main.
Dort erlebte ich Gott, erlebte ich wie real er ist, wie
aufregend ein Leben mit ihm sein kann. Ich fühlte mich zum
ersten Mal in meinem Leben so richtig geliebt und akzeptiert
so wie ich bin-mit all meinen Narben.
Ich hab an dem Abend viel geweint, nachgedacht, gehofft,
gebetet, für mich beten lassen und hab mich dann ganz bewusst
für ein Leben mit Jesus entschieden! Die beste Entscheidung
die ich je getroffen habe.
Endlich wurde mein letztes Puzzleteil eingesetzt, was mir noch
fehlte. Gott fehlte in meinem Leben. Seit dem Zeitpunkt habe
ich angefangen wieder zu lachen, weil ich Gott in mein Herz
gelassen habe. Ich kann das Leben jetzt endlich genießen.
Durch die Natur gehen und sagen, Wow, das ist
wunderschön! , denn ich hab angefangen mich selbst zu lieben,
weil Gott mich liebt und er mich toll geschaffen hat. Er hat
mir gezeigt, wie wichtig ich bin, dass ich das ganze nicht
mehr brauche und mich vollständig geheilt!